270 – Daniela, was unterscheidet das Handlesen von der Psychologischen Handanalyse?

Daniela, ich merke sehr oft, dass die Menschen mit Handlesen etwas verbinden, was nichts mit der Handanalyse zu tun hat. Viele haben auch Angst, dass sie etwas erfahren, was sie lieber nicht hören wollen. Heute bringen wir etwas mehr Licht in diese Sache und erklären, was die Handanalyse wirklich ausmacht.

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Der Hauptunterschied zwischen der Psychologischen Handanalyse und der traditionellen abendländischen Chirologie besteht darin, dass in der Psychologischen Handanalyse zum Erstellen eines aussagekräftigen Persönlichkeitsprofils auch die Fingerabdrücke und damit die übergeordneten Dharma-Aufgaben eines Menschen berücksichtigt und analysiert werden. Dieses System findet sich – mit Ausnahme des «LifePrints»-Systems von Richard Unger – in keiner anderen chirologischen Schule der Gegenwart.

Ein weiterer, ganz bewusst gewählter Unterschied zu vielen anderen zeitgenössischen Formen des Handlesens besteht darin, dass die Psychologische Handanalyse darauf verzichtet, die gewonnenen chiromantischen Erkenntnisse für reisserische Wahrsagerei und spekulative Zukunftsdeutung zu missbrauchen. Es werden also weder Aussagen beispielsweise über die Anzahl von Ehepartnern und Kindern gemacht, noch werden etwa lange Reisen, böse Krankheiten oder gar der Tod vorhergesagt. Stattdessen wird der Kunde einfühlsam auf seinen persönlichen Lebensplan sowie auf die Herausforderungen in seinem jetzigen Dasein aufmerksam gemacht, durch deren Überwindung er innerlich wachsen und reifen und somit dem Erfüllen seiner eigentlichen Bestimmung näher kommen kann.

Ein im modernen Zeitalter des Materialismus ebenfalls zu erwähnender Unterschied ist die explizite Ausrichtung der Psychologischen Handanalyse auf eine umfassende, ganzheitliche Betrachtung eines Menschen unter Einbeziehung sämtlicher Aspekte seines Daseins, das heisst sowohl seines grob- und feinstofflichen Körpers als auch der immateriellen Seele.

Das System ist darauf ausgerichtet, einen Menschen in seinem tatsächlichen Wesenskern zu erkennen und ihm auch so zu begegnen. Die Psychologische Handanalyse vermeidet es daher bewusst, in einer Analysesitzung bloß vage und allgemeingültige Aussagen zu machen, in denen sich nahezu jeder Mensch irgendwie erkennen könnte.* Stattdessen wird großer Wert darauf gelegt, dass der Handanalytiker in seinen Aussagen klar, präzise und persönlich ist und dass er das komplexe und damit auch höchst individuelle Kernthema seines Kunden kompetent und sauber aus den untersuchten Merkmalen der Hände herauskristallisiert. Auch der Kunde wird explizit eingeladen, die vernommenen Aussagen kritisch zu hinterfragen und jederzeit nachzufragen, wenn ihm eine Formulierung zu schwammig und zu allgemeingültig ist.

So weist das der Psychologischen Handanalyse zugrunde liegende, ganzheitliche Welt- und Menschenbild immer wieder auf die Wichtigkeit sowohl der entschlossenen Eigenverantwortung als auch eines tiefen Urvertrauens in sich selbst und in die Schöpfungsgesetze hin. Sie ermutigt den Menschen dazu, tatsächlich seines Schicksals und seines Glückes eigener Schmied zu sein und sich weder von einer imaginären fatalistischen Vorherbestimmung noch von einem determinierenden oder strafenden Gott, noch von einem reduktionistischen, materialistischen Weltbild abhängig zu machen.

Aus all diesen Gründen löst die Psychologische Handanalyse keinerlei negative Fixierungen oder Ängste aus, da hier der mündige Mensch erkennt, dass er sein Glück und sein Schicksal im wahrsten Sinne des Wortes in den eigenen Händen hält und was er selber aktiv dazu beitragen kann, um aus den Gegebenheiten und äusseren und inneren Rahmenbedingungen seines Daseins das Bestmögliche zu gestalten.

Somit ist die Psychologische Handanalyse für jeden Menschen ein hervorragendes Instrument zum besseren Verständnis sowohl seiner selbst als auch der anderen Menschen in ihren jeweiligen Lebensstrukturen, Lebenswahrnehmungen und Lebensaufgaben. Sie öffnet jedem, der sich ernsthaft mit dieser Wissenschaft beschäftigt, den Zugang zu einem bewussteren und erfüllenderen Umgang mit sich selbst und mit anderen.

Die Psychologische Handanalyse stützt sich auf ein schlüssiges Weltbild sowie auf ein logisches Handlese-System, das für jedermann erkennbar und erlernbar ist. Daher braucht es, um diese Methode zu erlernen, weder eine akademische Bildung noch mediale Fähigkeiten, sondern einfach nur einen klaren, unvoreingenommenen Verstand und ein offenes Herz.

* In der Psychologie bezeichnet man dieses seit Jahrzehnten erforschte Phänomen als den «Barnum-Effekt»: Menschen haben die Neigung, sich im Rahmen etwa von Persönlichkeitstests oder Charakterbeschreibungen selbst zu täuschen, indem sie allgemeingültige Aussagen unkritisch auf sich selbst beziehen und damit subjektiv den Eindruck gewinnen, die Aussagen seien ungeheuer präzise und zutreffend.

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