248 – Macht es Sinn alles auf eine Karte zu setzen? Wie stark darf oder soll man sich mit dem möglichen neuen Job identifizieren?

Letztlich sprach ich mit einem Kandidaten, der leider eine Absage erhalten hat. Er war sichtlich verstört, denn er hatte mehrere Interviews hinter sich und gedanklich bereits im Job. Mit der Absage konnte er kaum umgehen. Heute möchte ich nochmals kurz auf das Thema Absagen und Identifikation eingehen.

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Absagen gehören, genau wie auch die Zusagen, zum Rekrutierungsprozess. Man muss also bereits bei der Bewerbung mit einer Absage rechnen. Natürlich erhofft man sich in den meisten Fällen, dass man eine positive Zusage zum Jobinterview und letztlich dem Job erhält.

Wie sollte man also mit einer Absage umgehen? Aus meiner Sicht einfach sportlich. Es liegt auch nicht immer an einem selbst. Die Auswahl fällt oft auch schwer. Man hat mehrere Bewerber in der Auswahl und muss sich für eine Person entscheiden.

Ich empfehle an der Stelle, dass man sich voll engagieren sollte, aber bitte nicht identifizieren. Das gilt übrigens auch für die spätere Tätigkeit. Volles Engagement ist immer gut hilft, das Beste zu geben. Identifikation führt dazu, dass man emotional betroffen und sich vielleicht sogar abgelehnt fühlt. Das kann uns soll nicht sein.

Bei einer Bewerbung sollte man alles tun, um ein möglichst gutes Bild von der Arbeitsstelle zu bekommen und dann eine perfekte Leistung abliefern. Diese kann man dann bereits im Bewerbungsprozess zeigen. Wenn es dann doch zu einer Absage kommt, dann kann man höchstens nachfragen an was es gelegen ist. Meist erhält man auch eine ehrliche Antwort. Zumindest erhalten alle meine Kandidaten eine solche und sie können damit ihr Fremdbild besser kennenlernen.

Mein Tipp: Bitte beste Leistung zeigen und sportlich mit einer möglichen Absage umgehen. Volles Engagement. Immer.

Was meinst du dazu?

Ich bin gespannt auf deine Rückmeldung. Dein Christoph

 

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