202 – Hilfe, ich werde zum Telefoninterview eingeladen. Wie soll ich mich vorbereiten?

Was für mich selbstverständlich ist, muss noch es lange noch nicht für dich sein. Ich erhielt vor kurzem eine Nachricht mit der Bitte den Kandidaten für ein Telefoninterview vorzubereiten. In der Folge 200 habe ich mich schon ausführlich mit der generellen Vorbereitung auf Jobinterviews beschäftigt. Heute soll es nur um das Telefonat vor dem Jobinterview gehen. Am Schluss verrate ich dir noch einen Interview-Hack.

Herzlich Willkommen beim Berufspodcast ‚TopJobs im Wandel‘. Mein Name ist Christoph Stelzhammer und ich freue mich sehr, dass du mir heute vielleicht zum ersten Mal oder auch wieder zuhörst. Hast du auch schon auf Upspeak vorbeigeschaut? Wenn nein, auf upspeak.de findest du sehr viele Mentoren und kannst direkt mit Ihnen in Kontakt treten.

Nun also zur Vorbereitung auf ein mögliches Telefoninterview. Was unterscheidet eigentlich ein Telefonat vor dem eigentlichen Jobinterview zum eigentlichen Bewerbungsgespräch?

Ich habe es meinem Kandidaten so erklärt. Im Telefonat will ich als Interviewer nur klären ob alle wichtigen bzw. notwendigen Kriterien bzw. Musskriterien erfüllt werden. Ich will ja nicht einen Kandidaten einladen und dann merken wir beide, dass wir uns die Zeit besser gespart hätten. Es ist also für beide Seiten wichtig festzustellen, ob sich ein reales Bewerbungsgespräch lohnen könnte.

Als Interviewer gehe ich konkret auf die wichtigen Fragen für die Stelle ein. Diese sind meist bereits in der Stellenanzeige aufgeführt. Dies können sein: Sprachkenntnisse, Branchenwissen, Fachwissen, Erfahrungen im Umgang mit speziellen Programmen etc.

Als Stellensuchender bereite ich mich auch genau auf diese möglichen Fragen vor. Diese sind ja bereits alle im Inserat vorhanden. Ich muss sie nur noch beantworten. Schnell werde ich auch merken ob ich bei einigen Fragen gute und weniger gute Antworten geben kann. So merke ich auch wo es vielleicht noch Lücken gibt. Diese kann ich dann bei einem Telefonat auch gleich ansprechen. Der Interviewer wird sich auch gut vorbereitet haben und stellt mir sicher ziemlich schnell genau diese Fragen. Jetzt geht es darum aufzuzeigen wie man diese Lücke schliessen kann. Vielleicht kommt aus dem Lebenslauf nicht klar zum Ausdruck was jedoch durchaus vorhanden ist. Z.B. das Thema Führung. Weil vielleicht hast du ja bereits in deiner Freizeit bei der Feuerwehr oder in sonstigen Vereinen schon jahrelange Führungserfahrung. Diese kann u.U. auch eine Rolle spielen und sollte dann erwähnt werden. Vielleicht hast du auch noch kein Zertifikat in einer Fremdsprache und sprichst die Sprache aber sehr gut, weil dein Partner oder Partnerin mit dir in dieser Sprache spricht. Du siehst also, dass es auch Informationen gibt die nicht im CV stehen und doch sehr relevant sein könnten.

Also nochmals zusammengefasst. Es geht darum, dass du alle offenen Fragen selbst beantwortest und dich somit vorbereitest.

Am Anfang habe ich noch von einem Interview-Hack gesprochen. Also. Wenn man z.B. einen guten Verkäufer sucht, dann sollst du nicht erzählen, dass du so ein super Verkaufstalent bist, sondern du sollst es im Gespräch beweisen. Das Interview ist bereits eine Verkaufsprobe und damit zeigst du förmlich dein Können. Es ist also keine Theorie, sondern ganz einfach Praxis. Nicht mehr und nicht weniger. Viele unterschätzen das total und reden über Gott und die Welt und merken gar nicht, dass ihr Gesprächspartner bereits gedanklich ganz wo anders ist. Und es geht noch weiter. Es ist nicht nur das effektive Gespräch, sondern auch der ganze Prozess vor und nach dem Interview.

Kannst du mit diesen Gedanken etwas anfangen?

Ich danke dir, dass du bis hierher wieder zugehört hast und freue mich sehr auf deine Rückmeldung auf Upspeak oder direkt hier auf dieser Seite.

Herzliche Grüsse und bis bald wieder.

Dein Christoph

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