157 – Gründer der SokratesGroup: Thomas Braun

Thomas Braun, Philosoph, Futurist, bekennender Naturwissenschaftler, Jurist, anwendender  Neurowissenschaftler, erfahrener Verbandsdirektor und Lobbyist, Lecturer at International Center for Corporate Governance (Fokus “Governance of Interaction”, Entwickler des SokratesMapConcepts, Gründer der SokratesGroup.

Thomas Braun erlebte in der Stiftsschule des Klosters Einsiedeln einen intensiven Philosophie Unterricht. Geologie an der ETH Zürich schloss er nicht ab, sondern wechselte an die Uni Zürich, wo er in Jura mit Nebenfach BWL 1984 promovierte. Die ersten Berufsjahre war er in der Credit Suisse tätig, zuerst im internationalen Kredit- und Projektfinanzierungsgeschäft, später dann als Sekretär des kreditverantwortlichen Konzernleitungsmitgliedes. Die nächste Station war eine Beteiligung an einem Hard- und Software Kleinunternehmen im Bereich von Bankenlösungen. Diesem ersten kurzen Ausflug in die Unternehmerwelt folgte ein zehnjähriges Engagement in der Privatversicherung als Direktor des Verbandes der Privaten Kranken- und Unfallversicherer, wo u.a. auch die Gesetzesentwicklung ein wichtiger Bestandteil war. In diesem Kontext kam Thomas Braun mit der Allgemeinen Morphologie in Kontakt, studierte diese faszinierende Lehre, welche die Naturwissenschaften mit den Geisteswissenschaften verbindet und gründete 2005 zusammen mit Arnold Wyler das „Institut für angewandte Morphologie GmbH“, das an der Schnittstelle Mensch / Gehirn und Informationsaufbereitung forscht und die Forschungserkenntnisse in der Praxis prüft und verbreitet. Ebensfalls ca. 2005 entwickelte Thomas Braun die erste SokratesKarte, die in den Folgejahren zum SokratesMapConcept weiterentwickelt wurde – einem Instrument, das fast zwangsläufig zu guten, wertschätzenden Gesprächen führt, auch in schwierigen und verfahrenen Situationen. Das SokratesMapConcept wird über die SokratesGroup verbreitet, einer Community, die sich gelingenden Gesprächen verschrieben hat mit der Mission „Helping the World for s better Understanding“.

 
SokratesMapConcept – Einanderverstehen, Missverständnisse und Konflikte als Ressource erkennen
„Kommunikation“ reicht nicht – es braucht zusätzlich noch „Konversation“ – also gelingende Gespräche.
Damit Gespräche gelingen, muss das Verstehen jederzeit gewollt und gesucht werden (Schleiermacher, 19Jh.). Was die wenigsten wissen: Je mehr wir wissen, desto mehr wächst das Nichtwissen. Auch hierzu braucht es eine positive Haltung, damit das Nichtwissen als eine Ressource und als ein Anstoss zu wertschätzenden Gesprächen erfahren wird.
Damit das alles gelingt, muss der Mensch und sein Gehirn unterstützt werden – und das passiert durch SokratesKarten, bzw. durch das SokratesMapConcept, das die neurophysiologischen und neuropsychologischen Bedürfnisse des Menschen bestmöglich berücksichtigt und bedient.
Noch nie waren das Einanderverstehen und der Umgang mit Nichtwissen für jede Bildungsstufe so einfach. Man muss es nur wollen.

CV-Überschrift

Ein Leben in Fülle.

Internetressourcen und Programme

SokratesMapConcept

Buchempfehlungen

 Ab Ende 2019: Konflikte als Ressource. Wolfgang Wulle

Kontakt zu Thomas Braun

Sokrates, LinkedIn, Xing, Facebook

Human Understanding – für agiles Zusammenspiel
Die Lösung eines zentralen Problems der Menschheit:
Gemeinsames Verständnis bei unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen

 

Was macht ein agiles Zusammenspiel aus?

 

Ein agiles Zusammenspiel beruht auf einem gemeinsamen Verständnis, das durch den Widerspruch und Konflikte ständig besser, vollständiger, antifragiler – eben „agiler“ wird.

 

Das SokratesMapConcept SMC unterstützt diesen agilen Zusammenhalt, indem es den Umgang mit Widerspruch und Nichtwissen visuell nachvollziehbar und damit besprechbar macht. SMC schafft Neugierde und Lust sich mit dem Nichts, genauer mit der Struktur des Nichts zu beschäftigen, also dort zu arbeiten, wo auch die Innovation sich noch verbirgt. Zudem erzeugt das SMC Lust und Neugierde, nach anderen, vielleicht diametrale Meinungen und Wahrnehmung zu suchen und aus diesen bislang unbekannte Erkenntnisse zu ziehen.

 

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Das SMC kann, weil es mentale Modelle zu einer gemeinsamen mentalen Landkarte formt, innert Stunden – in Krisen und Katastrophen sogar innert Minuten – in jede Organisation* eingefügt und gestartet werden. „Man muss es nur wollen“ – und besonders interessant; SMC braucht keine Erlaubnis durch vorgesetzte Stellen, denn sorgfältiges Denken und Handeln ist eine Menschenpflicht und ist zudem in den meisten Verfassungen, Gesetzen, Normen und Verträgen sogar verbindlich vorgeschrieben. Damit haben SokratesKarten das Potential ein neuer Standard für umfassendes sorgfältiges Denken und verantwortungsvolles Handeln zu werden.

 

Mögliche Zusatzservices zu SMC sind
  • die Aus- und Weiterbildung,
  • die methodische Unterstützung bei der Kartografierung,
  • Moderation bei der Implementation,
  • Supervision,
  • unabhängige Qualitätssicherung der SMC Prozesse und Karten,
  • die Forschung.
  • Wo sinnvoll ist der Einsatz von Cloud basierten IT, inkl. Schnittstellen zu Datensystemen, empfehlenswert.

 

Woraus resultiert der sichere und jederzeit wiederholbare Erfolg des SMC?
SokratesKarten schaffen mentale Klarheit, ermöglichen dadurch differenzierte Orientierung und stärken die Selbstorganisation. Aus der Möglichkeit mit einem Blick ein gemeinsames tiefenstrukturiertes Verständnis zu teilen und dieses mit den eigenen Erfahrungen zu ergänzen, entsteht ein gemeinsames tiefenstrukturiertes dynamisches Modell der Wirklichkeit, an dem Fachexperten und Laien gleichzeitig selbstorganisiert arbeiten können. Die Reduktion von Missverständnissen tritt unmittelbar und unweigerlich ein. Jeder** kann SokratesKarten verstehen, auch bildungsferne Menschen***, weil SokratesKarten die Informationsaufnahme der Rasterzellen im Gehirn direkt zu unterstützen scheint****.

 

Was kostet SMC und wie wird SMC bezahlt?
SMC wird oft erst nach bzw. während dem Eintritt des Erfolgs bezahlt und richtet sich nach der Höhe des zusätzlichen Ertrages und nach den wirtschaftlichen Fähigkeiten des Nutzers. Dieses Prinzip heisst „Shared Fair Value“, basierend auf den Werten der Aufrichtigkeit, der Augenhöhe, der Gerechtigkeit, der Verständlichkeit und der Umsetzung dieser Werte. Zu Beginn der Zusammenarbeit steht der Austausch eines symbolischen Wertes, das kann ein Händedruck, ein Geldstück, ein Augenblick sein. Mit der Verwendung des SMC in Papier oder IT Form tritt der vertragliche Austausch in Kraft. Der Ertrag aus dem SMC wird für die ständige Ergänzung der Kartenbibliothek, für gemeinnützige Projekte, für Forschung und Weiterentwicklung verwendet.

 

Thomas Braun, Rüschlikon/Zürich 2018
Entwickler des SMC

 

*Unternehmen können Organisationen, Abteilungen, Projekte, jede Art von Vorhaben wie Sport, Elterngespräche, Verkauf, Führung, Politik, Parlamente, Innovation, Forschung, Schule, Studium, komplexe Fragestellungen, kurz, alles sein.
** Blinde denken auch in Bildern. Da die SokratesKarten streng karthesisch aufgebaut sind und die Struktur vergleichsweise stabil ist, ist eine Memorisierung, auch von grossen Karten und Unterkarten recht gut möglich. Auch Sehende memorisieren Informationen.  I.d.R. nach kurzer Zeit der Eingewöhnung leichter und haben die Karten auswendig immer präsent.
*** Mit Kinder SokratesKarten entwerfen und nutzen ist eine wahre Freude. Die unverbrauchte Sicht auf die Dinge gewährt neue Einblicke und Erkenntnisse. Zudem begegnen Erwachsene Kinder auf gleicher Augenhöhe. Gleiches gilt für Menschen, die in eine fremde Kultur eintreten. SokratesKarten ermöglichen sofort einen Dialog, weil hier die notwendigen kulturspezifischen Worte stehen (vgl. Taxonomie) und frei miteinander verbunden werden können. Eine grammatisch einfache, aber hoch differenzierte Sprache inklusive direkter schriftlicher Beschreibung wird möglich!
**** Navigationssystem im Kopf,Nobelpreis 2014In Experimenten mit Ratten entdeckte ein Forscher Team des Kavli-Instituts für systemische Neurowissenschaften Nervenzellen im Gehirn, die den Nagern eine präzise Orientierung im Raum ermöglichen. Diese sogenannten Rasterzellen arbeiten zusammen mit anderen spezialisierten Zelltypen in einem komplexen neuronalen Netzwerk und teilen den ”Raum in ein imaginäres Koordinatensystem auf. Die dabei gewonnenen Informationen dienen dem Gehirn zum Errechnen mentaler «Landkarten» unserer Umgebung, die in Echtzeit aktualisiert werden. ‚
Die Entdeckungen von John O’Keefe, May-Britt Moser und Edvard Moser haben ein Problem gelöst, das Philosophen und Wissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt“, so die Begründung der Nobelpreisjury. Dank der Forschung wisse man nun besser, „wie das Gehirn eine Karte des Raums erstellt, in dem sich das Individuum befindet und wie es seinen Weg in einer komplexen Umgebung finden kann“.
 2003 formulierte Thomas Braun die Forschungsfrage: „Wie organisiert der Mensch effizient und effektiv Informationen, damit diese kreativ bearbeitet werden können“. Die Evidenz zeigt mit der Anwendung in tausenden von Fällen, dass kartesisch angeordnete Information leichter verarbeitet werden kann, ja den Menschen direkt beruhigt, weil replizierbare und besprechbare Orientierung geschaffen wird. Die neue Forschungsfrage basierend auf den passgenauen Erkenntnissen der prämierten Neurowissenschaftler lautet: „Stehen die entdeckten Rasterzellen im direkten Wirkungszusammenhang mit kartesisch aufbereiteter Information“?

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